top of page

Umdenken setzt Energie frei!

Unsere Gewohnheiten, die Gedankenspiralen, auch die Stimmungsmacher, die uns kurzfristig ablenken, glücklich machen und uns vermeintlich das Leben versüßen, kosten uns unterm Strich Energie.

Auch wenn es sich gut anfühlt wenn:

​

  • der Korken ploppt

  • das Glas schäumt

  • der Rauch durch den Mund tief in die Lunge runterzieht 

  • das Spiel beginnt

  • die Schokolande langsam auf der Zunge zergeht

  • das Eis im Mund schmilzt

  • die coole Serie eine Fortsetzung findet

  • die Freunde im Chat einem mit tollen Neuigkeiten begrüßen

Insgeheim weiß man, dass der Genuss, die Freude nicht lange von Dauer ist. Der Wunsch, die Absicht, das Bestreben den Lebensstil zu ändern, gesünder zu essen, mehr Bewegung zu machen, die Sucht zu beenden lässt sich einfach nicht in die Tat umsetzen.

​

Oder...

am Ende des Tages weiß man wieder einmal, dass vieles besser gelaufen ist, als man gedacht hat, dass man das Glück auf seiner Seite hatte, die getroffene Entscheidung ganz ok war und die Gedankenspiralen sich wie so oft auf das Falsche konzentriert haben. Und das vorhergesagte Negative nicht eingetreten ist.

​

Am des Tages ist man enttäuscht, vielleicht frustriert. Die Hoffnung an seinen Gewohnheiten etwas zu ändern und die Energie dafür aufzubringen sinkt langfristig von Tag zu Tag.

iStock-673532544.jpg

Du hast schon so viel probiert aber ...
​

  • das Rauchen zu beenden ist schon 5 mal gescheitert

  • du bist ständig beschäftigt, Zigaretten stets griffbereit zu haben

  • du hast ein Abo beim Fitnesscenter gebucht, aber du hast das Programm nie durchziehen können.

  • du hast unzählige Ernährungsumstellungen bzw. Gewichtsreduktionen probiert und jedesmal bist du wieder zum Ausgangsgewicht zurückgekehrt oder darüber

  • du wolltest regelmäßig Bewegung machen, aber der innere Schweinehund lässt jedesmal die Joggingschuhe im Regal stehen

  • du hast versucht dein Grübeln zu stoppen und bist trotzdem wieder in deinen Gedankenspiralen hängen geblieben.

Es gibt einen Weg, der zur positiven
Veränderung im Leben führt:

Du musst dein Denken verändern

Das klingt so einfach. Warum ist es aber oft so schwierig Suchtverhalten und lang gepflegte Gewohnheiten loszuwerden oder zu ändern.

 

Routinen und Ihre Vorteile

​

Das Gehirn liebt Routinen. Die meiste Zeit des Lebens verbringt man mit Routinen, also Handlungen über die man nicht nachdenken muss: Autofahren, Duschen, Zähneputzen, Kaffeetrinken, Kleidung anziehen, etc.


Müsste man über jede dieser Routinen nachdenken, wäre das für unseren Kopf viel zu anstrengend. Deshalb macht es sich das Gehirn einfach und legt Handlungen, bei denen es sich wohlfühlt ins Langzeitgedächtnis ab. Und beim Ausführen der gespeicherten Handlungen werden Hormone wie das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet, weil das Gehirn Energie und Gedächtnisleistung sparen kann.

​

Routinen und Ihre Nachteile

​

Genauso funktioniert das mit unseren Gewohnheiten, die zu Suchtverhalten führen können. Wenn ein Ritual (wie die Zigarette zum Kaffee) gepflegt wird, entsteht im Gehirn ein neuronales Netzwerk, das genau für dieses Ritual zu ständig ist. Es gibt also für jede Gewohnheit ein eigenes Netzwerk im Gehirn. Je öfter und länger das Ritual gepflegt, also wiederholt wird, umso stärker bildet sich das Netzwerk aus. Man könnte sagen, umso tiefer gräbt sich die Gewohnheit in unser Gehirn ein. Sind dann noch positive Emotionen (Glück, Genuss, Entspannung) oder negative Emotionen (Frust, Enttäuschung) mit dabei, wird dieser Effekt noch zusätzlich verstärkt. Speziell wenn Hochgefühle wie beim Naschen, Alkoholtrinken, Rauchen, Gaming entstehen, verlangt der Körper immer schneller nach einer Wiederholung bzw. die bekannte höhere Dosis.
 

Es gibt eine sehr gute Nachricht

​

Der Vorgang des Merkens findet im Gehirn an derselben Stelle statt, wie der Vorgang des Vergessens. Darum ist jeder Mensch in der Lage seine hindernden Gedankenmuster und schlechten (An) Gewohnheiten durch andere (besser passende) zu ersetzen.

​

Um Gewohnheiten oder Suchtverhalten loszuwerden, verfolgt Neuromentaltraining einen anderen Weg zum Ziel

​

Neuromentaltraining setzt bei den Denkprozessen an und verfolgt einen neuen, anderen Weg, der unglaublich wirksam und effektiv ist. 95% der Gedanken eines Menschen am Tag sind die gleichen, wie am Tag zuvor. Wir lassen deshalb unsere vergangenen Erfahrungen unsere Zukunft bestimmen und kommen keinen Schritt weiter.

​

Durch ein Umdenken, ein neues Denken, einen Perspektivenwechsel werden die bestehenden Muster grundlegend und langfristig
verändert. Alte, starke Netzwerke werden nicht mehr bedient. Und sie sind es, die durch neues Denken, durch neue Gedanken einfach und effektiv im Gehirn überschrieben werden.

Und so funktioniert das:

 

  • du wirst dir zunächst deines Themas, deines Problems bewusst

  • du erarbeitest dir deinen Wertekompass und findest raus, was dir wirklich wichtig ist

  • du formulierst dir dein Ziel (wie soll dein Leben in x-Monaten, x-Jahren aussehen)

  • du zerlegst den Weg zum Ziel in einzelne, kleine, machbare Schritte

  • du lernst die Handlungskurve kennen und schätzen

  • du achtest, dass deine Schritte auf der positiven Seite der Handlungslinie bleiben

  • du integrierst deine neue Gewohnheit in deinen gewohnten Tagesablauf

  • du lernst das schlummernde Potential für dich zu nutzen

  • du gewinnst Freude am 5 Minuten Deal (näheres dazu im Neuromentaltraining)

  • du konzentrierst Dich ausschließlich nur mehr auf das, was in Zukunft sein wird

  • du etablierst deine neue Gewohnheiten durch ständiges Wiederholen

  • du wirst das Tal der Enttäuschung schneller hinter dir lassen als du glaubst

  • du freust dich über jeden einzelnen erfolgreichen Schritt

  • du bedienst bewusst das Belohnungssystem

  • du überschreibst Schritt für Schritt deine alten Netzwerke im Gehirn

Der Kreislauf startet

​

Und schon hast du den positiven Kreislauf in Gang gesetzt. Der große Vorteil dieser Herangehensweise und der wesentliche Unterschied zu anderen Methoden ist:

 

  • du startest mit einer positiven Grundstimmung, weil du deine Gedanken an deine positive Zukunft lenkst

  • du bedienst von Beginn an das Belohnungssystem

  • du denkst nicht an Verzicht

  • du denkst nicht an Enthaltsamkeit

  • du gewinnst Tag für Tag mehr Energie

Durch dieses Vorgehen treten in den Phasen, in denen die Umsetzung einmal nicht so einfach ist, die üblichen Reflexe wie Frust oder Ärger nicht bzw. nur äußert selten auf.

​

Also worauf wartest Du, probier es einfach aus.

Quellen:

​

  • Spektrum (Abruf: 02.12.2020)  Gedächtnis: Warum wir vergessen

  • Korte, Martin: Wir sind Gedächtnis. Wie unsere Erinnerungen bestimmen, wer wir sind.  DVA, München 2017

  • sportgesundheit.eu (Abruf: 26.10.2022) Vortrag von Dr. Deepak Chopra

bottom of page